BARF-Grundlagen
BARF ist ein regelbasiertes Ernährungskonzept für Hunde, bei dem rohe, unverarbeitete Lebensmittel gezielt kombiniert werden, um den Energie- und Nährstoffbedarf dauerhaft bedarfsgerecht zu decken. Entscheidend ist nicht die Rohfütterung an sich, sondern die strukturierte Planung der Ration auf Basis ernährungsphysiologischer Anforderungen.
BARF ist ein regelbasiertes Ernährungskonzept für Hunde, bei dem rohe, unverarbeitete Lebensmittel gezielt so kombiniert werden, dass der Energie- und Nährstoffbedarf dauerhaft bedarfsgerecht gedeckt wird.
BARF beschreibt kein einzelnes Futtermittel, sondern ein systematisches Fütterungsmodell, bei dem die strukturierte Planung der Ration im Mittelpunkt steht.
Der Begriff BARF wird im deutschsprachigen Raum als Abkürzung für „Biologisch Artgerechte Rohfütterung“ verwendet. Gemeint ist eine Fütterungsform, die sich nicht an industriellen Futterkategorien, sondern an der bedarfsgerechten Versorgung mit Nährstoffen orientiert.
BARF ist kein Trend und keine Diät, sondern ein regelbasiertes Ernährungskonzept.
BARF folgt einer klaren Systemlogik: Die Ernährung besteht aus mehreren funktional unterschiedlichen Komponenten, jede Komponente erfüllt eine konkrete ernährungsphysiologische Aufgabe, und die Ration wird regelbasiert geplant und individuell angepasst.
Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelner Bestandteil, sondern die Zusammensetzung der gesamten Mahlzeit. BARF ist keine Fütterung nach Gefühl, sondern ein planungsabhängiges Ernährungssystem.
BARF ist keine ungeplante Rohfütterung: Ohne Planung können langfristig Mängel oder Überversorgungen entstehen. BARF ist keine Wolfsdiät: Haushunde haben andere Bedürfnisse als freilebende Wildtiere.
BARF ist nicht automatisch besser als Fertigfutter: Eine fehlerhafte BARF-Ration kann gesundheitlich problematischer sein als ein ausgewogenes Alleinfuttermittel. BARF ist kein Einheitsmodell: Alter, Gewicht, Aktivität und Gesundheitszustand bestimmen den Aufbau der Ration.
Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Beratung durch Tierarzt oder qualifizierte Ernährungsberatung.