BARF Wissen · Allergien & Ausschlussdiät
Pferdefleisch wird bei Hunden mit Futtermittelunverträglichkeiten häufig als alternative Proteinquelle eingesetzt. Diese Seite erklärt, wann das sinnvoll sein kann, wie eine Ausschlussdiät mit Pferd funktioniert und wo die Grenzen liegen.
Eine grundlegende Einordnung zu Pferdefleisch im BARF findest du hier: BARF Pferdefleisch – Erklärung & Einordnung.
Pferdefleisch kann bei Hunden mit Futtermittelallergien sinnvoll sein, wenn es im Rahmen einer konsequent durchgeführten Ausschlussdiät als alleinige tierische Proteinquelle eingesetzt wird.
Pferd zählt zu den seltener gefütterten Proteinquellen. Genau deshalb wird es häufig gewählt, wenn der Verdacht auf eine Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit besteht. Ziel ist es, mögliche Auslöser einzugrenzen – eine Diagnose ersetzt das jedoch nicht.
Eine Ausschlussdiät ist nur dann aussagekräftig, wenn sie konsequent durchgeführt wird. In der Praxis bedeutet das eine starke Vereinfachung der Fütterung über mehrere Wochen.
Pferdefleisch ist kein Garant für Beschwerdefreiheit. Symptome können auch durch andere Faktoren wie zusätzliche Futterbestandteile, Umweltreize oder Begleiterkrankungen beeinflusst werden.
Typische Fehler sind eine zu kurze oder inkonsequente Diätdurchführung, unbeabsichtigte Proteinquellen (z. B. Leckerli oder Kauartikel) oder ein vorschneller Wechsel der Fleischsorte.
Pferdefleisch kann bei Allergieverdacht eine sinnvolle Option sein, wenn es strukturiert und konsequent eingesetzt wird. Entscheidend ist nicht das Fleisch allein, sondern die saubere Vorgehensweise und eine insgesamt stimmige Rationsplanung.